Kifferin

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Songinformationen

Info aus der digitalen Release Party:

Im Song „Kifferin“ oute ich mich als Cannabis-Konsumentin und trete somit auch für die Legalisierung und für die Entkriminalisierung von Cannabis und Cannabis-Produkten ein. Tabak ist unsere schädlichste Volksdroge, weltweit jeder siebte Todesfall oder 13 Prozent aller Todesfälle sind auf die Folgen direkten Rauchens zurückzuführen. Drei Millionen Menschen weltweit sterben jährlich an den Folgen des Alkoholkonsums. Die Datenerhebungen und -auswertungen für Cannabis sind an dieser Stelle leider noch nicht ausreichend, aber an den Vorreitern Niederlande oder Spanien können wir zumindest sehen, dass durch eine Entkriminalisierung von Cannabis die Strafverfolgungsverfahren zurückgehen und dadurch die Gefängnisse entlastet werden, was den Ländern sehr viele sozialen Kosten einsparen konnte. Außerdem bringt Illegalität auch immer einen Schwarzmarkt mit sich, auf dem Substanzen getreckt oder gepanscht und damit noch schädlicher als vorher gemacht werden. Natürlich lässt sich nicht zu 100 % voraussehen, wie sich eine Legalisierung von Cannabis in Deutschland auf die Menge des Konsums auswirken würde - und brauchen wir denn eine dritte Volksdroge? Ich persönlich glaube aber, dass die Legalisierung mehr Vor- als Nachteile mit sich bringt und würde mich freuen, mein Gras bald ganz legal in dafür vorgesehenen Shops kaufen zu können.
Mit „Kifferin“ möchte ich außerdem mit den verbreiteten Klischeevorstellungen von Cannabis-Konsument*innen aufräumen und last but not least ist der Song auch eine kleine Liebeserklärung an Cannabis, weil es mich in meinem Leben seit nun mehr als 20 Jahren begleitet.

Im Artwork sieht man meinen Fuß, mein Ballen berührt den Boden, auf dem genau an dieser Stelle Gras wächst. Ich mache den sinnbildlichen Schritt in eine hoffentlich grüne Zukunft.